Ein guter Implantologe ist schwerer zu erkennen als ein gutes Implantat. Für Patienten ist kaum zu durchschauen, welche Qualifikationen wirklich etwas aussagen und welche Fragen im Beratungsgespräch weiterhelfen. Und wann ist eine Zweitmeinung beim Zahnarzt sinnvoll, bevor Sie einem Behandlungsplan zustimmen? Dr. med. dent. Jochen K. Alius, Zahnarzt in Nürnberg mit Schwerpunkt Implantologie, erklärt aus seiner täglichen Arbeit, auf welche sieben Merkmale es ankommt.
Inhaltsverzeichnis
- Warum der Implantologe mehr entscheidet als das Implantat
- 1. Erfahrung: Wie viel braucht ein guter Implantologe?
- 2. Qualifikation: Was ein Implantologe nachweisen sollte
- 3. Fortbildung: Wie sich ein guter Implantologe weiterbildet
- 4. Zahnerhalt: Warum ein Implantologe Zähne erhalten können muss
- 5. Erstgespräch beim Implantologen: Woran Sie gründliche Planung erkennen
- 6. Zweitmeinung beim Zahnarzt: Wann sie sinnvoll ist
- 7. Sorgfalt: Woran Sie einen sorgfältigen Implantologen erkennen
- DVT, OP-Bereich & Labor: Was die Ausstattung über Qualität aussagt
- Guter Implantologe: Die 7 Merkmale auf einen Blick
- Dr. Alius: Implantologe und Zahnarzt in Nürnberg
- Fragen & Antworten zur Wahl des Implantologen
Warum entscheidet der Implantologe mehr als das Implantat?
Das Implantat selbst ist ein Präzisionsbauteil aus Titan oder Keramik. Ob es nach zwanzig Jahren noch fest im Kiefer sitzt, entscheidet sich trotzdem woanders: bei der Frage, in welchem Winkel und wie tief es gesetzt wird, ob genug Knochen vorhanden ist und wie die Krone darauf gestaltet wird. All das legt der Implantologe fest, nicht der Hersteller. Wie diese Planung Schritt für Schritt abläuft, von der 3D-Diagnostik bis zur fertigen Krone, erklären wir auf unserer Seite zur Implantatbehandlung in Nürnberg.
Für Dr. Alius ist die Arbeit als Implantologe deshalb in erster Linie ein Handwerk. Und wie in jedem Handwerk gilt: Wer selten arbeitet, entwickelt keine Routine. Für Patienten ist das unbequem, denn vieles, was nach Kompetenz aussieht, verrät über den einzelnen Implantologen wenig. Ein ordentlich aufbereiteter Heil- und Kostenplan spricht vor allem für eine gut organisierte Verwaltung, ein modernes Röntgengerät kann jede Praxis leasen. Die sieben Merkmale in diesem Ratgeber beschreiben deshalb, was einen Implantologen ausmacht und sich nicht kaufen lässt.

1. Wie viel Erfahrung braucht ein guter Implantologe?
Ein Implantologe, der Woche für Woche implantiert, hat die Fälle gesehen, die in keinem Lehrbuch stehen: den schmalen Kieferkamm, den überraschend weichen Knochen, die Lücke im Frontzahnbereich, in der ein Millimeter über die Ästhetik entscheidet.
Fragen Sie also ruhig nach. Wie lange arbeitet der Implantologe schon in diesem Bereich, wie viele Implantate setzt er pro Jahr, und gibt es Fälle, die Ihrer Situation ähneln? Ein erfahrener Implantologe gibt darauf gern Auskunft. Dr. Alius implantiert seit rund 20 Jahren und hat in dieser Zeit mehr als 5.000 Implantate gesetzt, darunter zahlreiche Fälle mit Knochenaufbau und komplette Versorgungen zahnloser Kiefer.
„Implantologie ist Handwerk. Wenn Sie sich am Knie operieren lassen, fragen Sie ja auch, wie viele Knie der Arzt schon operiert hat und ob er Ihnen zeigen kann, dass es funktioniert. Bei Implantaten ist das nicht anders. Wer nur ab und zu implantiert, entwickelt nie die Routine, die man für die schwierigen Fälle braucht.“
— Dr. med. dent. Jochen K. Alius M.Sc., M.Sc.
2. Welche Qualifikation sollte ein Implantologe nachweisen können?
An Titeln herrscht in der Implantologie kein Mangel. Hilfreich ist eine einfache Unterscheidung: Manche Qualifikationen belegen Wissen, andere belegen Können.
Zur ersten Gruppe gehört der Master of Science in Implantologie, ein berufsbegleitendes Studium mit wissenschaftlicher Abschlussarbeit. Ein Implantologe mit diesem Abschluss hat fundiertes Fachwissen erworben, muss dafür aber nur wenige eigene Implantationen vorweisen. Zur zweiten Gruppe zählen Zertifizierungen von Fachgesellschaften, also von Vereinigungen, in denen sich Zahnärzte eines Fachgebiets organisieren und fortbilden. Dazu gehören etwa der geprüfte Experte der Implantologie der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI) oder der Diplomate-Status des International Congress of Oral Implantologists (ICOI), eines der größten internationalen Fachverbände für Implantologie. Ein Implantologe, der eine solche Anerkennung erhalten will, reicht dokumentierte Behandlungsfälle zur Begutachtung ein.
„Der Master of Science ist ein Wissenschaftsmaster. Den kann auch ein junger Kollege abschließen, der bis dahin nur wenige Implantate gesetzt hat. Für den geprüften Experten oder den Diplomate des ICOI muss man dagegen dokumentierte Fälle einreichen, mit Röntgenbildern und Fotos. Wer viel implantiert, hat deshalb meist beides. Die Titel ergeben sich dann fast von selbst.“
— Dr. med. dent. Jochen K. Alius M.Sc., M.Sc.
Erfahrene Implantologen verbinden deshalb häufig beides. Dr. Alius hält Masterabschlüsse in Implantologie und Parodontologie, ist Diplomate des ICOI und geprüfter Experte der Implantologie (DGOI). Angaben wie „Spezialist für Implantologie“ oder „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ zeigen, worauf sich eine Praxis konzentriert. Über die Zahl der behandelten Fälle sagen sie für sich genommen nichts aus.
Zahnarzt, Implantologe oder Kieferchirurg: Wer darf Implantate setzen?
Einen Facharzt für Implantologie gibt es in Deutschland nicht. Implantate setzen Zahnärzte mit implantologischer Weiterbildung, Fachzahnärzte für Oralchirurgie sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen. Der Begriff Implantologe bezeichnet also eine Spezialisierung, keine geschützte Ausbildung. Welcher Implantologe zu Ihnen passt, hängt deshalb weniger von der Berufsbezeichnung ab als von seiner Erfahrung, seinen Nachweisen und davon, wie eng Chirurgie und Zahnersatz zusammenarbeiten.
Kann jeder Zahnarzt Implantate setzen?
Rechtlich ja, die Approbation erlaubt es. Über Routine sagt diese Erlaubnis allerdings nichts. Und gerade bei einem chirurgischen Eingriff im Kiefer ist Routine ein Sicherheitsfaktor. Umso sinnvoller ist es, jeden Implantologen anhand der Merkmale in diesem Ratgeber zu betrachten.
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3. Wie bildet sich ein guter Implantologe fort?
Materialien, digitale Planung, Knochenaufbau, Sofortversorgung: Die Implantologie verändert sich ständig. Ein Implantologe, der seinen Titel vor fünfzehn Jahren erworben und danach keine Kurse mehr besucht hat, arbeitet womöglich nach dem Stand von damals.
Dr. Alius rät deshalb, auf Kontinuität zu achten. Besucht der Implantologe regelmäßig Fortbildungen und die Treffen seiner Fachgesellschaft? Oder hat er seinen Titel einmal erworben und ist seitdem stehen geblieben? Erste Hinweise liefert oft schon der Lebenslauf, den ein Implantologe auf seiner Praxiswebsite zeigt. Viel sagt es aus, wenn ein Implantologe selbst unterrichtet, denn wer Kollegen ausbildet, muss sein Wissen laufend auf den neuesten Stand bringen.

Dr. Alius ist unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI), der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI), des Bundesverbands der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI), der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) und des ICOI. Außerdem schult er als Implantologe andere Zahnärzte in implantologischen Konzepten für feste Zähne.
4. Warum muss ein Implantologe auch Zähne erhalten können?
Dieses Merkmal haben viele Patienten gar nicht auf dem Schirm. Bevor ein Implantologe zum Bohrer greift, steht nämlich die Frage, ob der Zahn überhaupt entfernt werden muss, und falls ja, wann. Ein Implantologe, der sich auch in der Parodontologie auskennt, also in der Behandlung des Zahnhalteapparats, kann diese Abwägung fundierter treffen. Er sieht, welcher Zahn sich mit einer gezielten Therapie retten lässt. Er sieht aber auch, wann es schadet, an einem stark geschwächten Zahn festzuhalten: Mit jedem Monat kann Knochen verloren gehen, und das spätere Implantat wird aufwendiger und teurer.
„Wer Zähne zieht, sollte wissen, wie man Zähne erhält. Nur dann kann ich ehrlich abschätzen, ob sich ein Zahn noch lohnt oder ob ein Implantat die bessere Lösung ist. Manchmal wird ein Zahn zu lange gehalten, und ein Jahr früher wäre das Implantat einfacher, schöner und günstiger gewesen. Diesen Zeitpunkt zu erkennen, ist die eigentliche Kunst.“
— Dr. med. dent. Jochen K. Alius M.Sc., M.Sc.
Implantologie beim Zahnarzt: Warum die Parodontologie dazugehört
In Deutschland sind Implantologie und Parodontologie in getrennten Fachgesellschaften organisiert, die jeweils eigene Masterstudiengänge anbieten. In den USA dagegen liegen beide Bereiche in der Fachausbildung eng beieinander. Für Sie als Patient hat die Verbindung einen klaren Nutzen: Bietet Ihr Zahnarzt Implantologie und Parodontologie aus einer Hand, werden Zahnerhalt und Zahnersatz von Beginn an gemeinsam geplant. Dr. Alius hat aus diesem Grund in beiden Fächern einen Master erworben. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zur Parodontologie.
5. Woran erkennen Sie im Erstgespräch, ob ein Implantologe gründlich plant?
Das erste Gespräch verrät viel über einen Implantologen. Wie modern das Wartezimmer aussieht, ist dabei zweitrangig. Wichtiger ist, wie mit Ihnen gesprochen wird.
Ein gründlicher Implantologe erklärt Ihnen Ihre Ausgangssituation so, dass Sie sie verstehen, und zeigt Ihnen dabei Ihre Röntgenbilder. Er nennt Alternativen, spricht Risiken offen an und gibt Ihnen Bedenkzeit. Ein Beratungsgespräch zwischen Tür und Angel am Behandlungsstuhl erfüllt diesen Anspruch kaum. Hellhörig sollten Sie werden, wenn Druck aufgebaut wird. Für fast jede Ausgangssituation gibt es mehr als einen Weg, betont Dr. Alius. Wer behauptet, Sie müssten sofort handeln, weil sonst alles verloren sei, nimmt Ihnen die Möglichkeit, gut abzuwägen.
Bei Dr. Alius findet das Gespräch mit dem Implantologen deshalb im Besprechungsraum statt, am Tisch und auf Augenhöhe.
Welche Fragen sollten Sie einem Zahnarzt für Implantate stellen?
Dr. Alius empfiehlt, sich vor dem ersten Termin beim Implantologen einige Fragen zu notieren. Wie sachkundig und gelassen die Antworten ausfallen, ist bereits ein Teil der Prüfung. Diese Fragen haben sich bewährt:
- Seit wann implantieren Sie, und wie viele Implantate setzen Sie pro Jahr?
- Welche Alternativen gibt es in meinem Fall, auch ohne Implantat?
- Brauche ich einen Knochenaufbau, und woran erkennen Sie das?
- Mit welchem Implantatsystem arbeiten Sie, und warum mit diesem?
- Wer fertigt die Krone, und wie stimmen Sie sich mit dem Labor ab?
- Wie läuft die Nachsorge ab?
6. Wann ist eine Zweitmeinung beim Zahnarzt sinnvoll?
Kann man sich eine Zweitmeinung beim Zahnarzt holen? Selbstverständlich, und vor einer Implantation ist das häufig ratsam. Eine Implantation ist ein planbarer Eingriff. Sie haben also Zeit, Ihre Entscheidung abzusichern. Ein seriöser Implantologe wird Ihnen das nicht übel nehmen.
Eine Zweitmeinung beim Zahnarzt empfiehlt sich vor allem in vier Situationen:
- Man hat Ihnen gesagt, dass bei Ihnen kein Implantat möglich ist.
- Es sollen mehrere Zähne entfernt werden, die Ihnen noch erhaltenswert erscheinen.
- Der Behandlungsplan ist sehr umfangreich, und Sie können die Begründung nicht nachvollziehen.
- Sie fühlen sich unter Zeitdruck gesetzt.
Die erste Situation kommt häufiger vor, als man denkt. Hinter der Aussage „kein Implantat möglich“ verbirgt sich oft ein zu geringes Knochenangebot. Das lässt sich in vielen Fällen ändern.
„Wenn Ihnen jemand sagt, bei Ihnen ist kein Implantat möglich, lohnt sich in aller Regel eine zweite Meinung. Meistens geht es dann um einen Knochenaufbau. Ich wünsche mir, dass wir Zahnärzte häufiger überweisen. Wer einen Fall nicht selbst lösen kann, sollte den Patienten an einen Kollegen weiterempfehlen. Wenn man Wissen teilt, wird das Ergebnis für den Patienten am Ende besser.“
— Dr. med. dent. Jochen K. Alius M.Sc., M.Sc.
Ein Knochenaufbau ist in den allermeisten Fällen machbar, setzt aber einen Implantologen mit Erfahrung in den entsprechenden Verfahren voraus. Kein Implantologe muss jeden Fall selbst lösen. Wichtig ist, dass er seine Grenzen kennt. Dr. Alius selbst überweist Patienten an spezialisierte Kollegen in der Nähe, wenn ein Fall in deren Fachgebiet besser aufgehoben ist. Wer eine Zweitmeinung einholen möchte, findet bei einem Implantologen mit dieser Haltung offene Türen.
Röntgenbilder für die Zweitmeinung beim Zahnarzt anfordern: So geht’s
Damit der zweite Implantologe Ihre Situation beurteilen kann, braucht er dieselben Unterlagen wie der erste. Sie haben Anspruch auf Kopien Ihrer Patientenakte, die Röntgenaufnahmen eingeschlossen. Fragen Sie in Ihrer Praxis nach:
- den vorhandenen Röntgenbildern, bei einem DVT (3D-Röntgen) am besten als digitalem Datensatz
- dem Heil- und Kostenplan
- relevanten Befunden, etwa zum Zahnfleisch oder zu Vorerkrankungen
So vermeiden Sie unnötige neue Aufnahmen und damit zusätzliche Strahlenbelastung.
Was kostet eine Zweitmeinung beim Zahnarzt?
In der Regel rechnet der Implantologe eine Zweitmeinung als Beratung und Untersuchung ab. Die Höhe der Kosten hängt vor allem davon ab, ob neue Aufnahmen nötig sind. Für gesetzlich Versicherte gibt es zudem kostenlose Angebote. In Bayern bietet die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB), die Selbstverwaltung der Kassenzahnärzte, eine Zahnarzt-Zweitmeinung zu Zahnersatz an, unter anderem im Zahnärztehaus in Nürnberg. Dort prüft ein unabhängiger Beratungszahnarzt den Heil- und Kostenplan. Auch einige Krankenkassen bieten eine solche Prüfung an.
7. Woran zeigt sich, dass ein Implantologe sorgfältig arbeitet?
Sorgfalt lässt sich schlecht messen, aber gut beobachten. Ein Anhaltspunkt sind Ergebnisse, die ein Implantologe offen zeigt. Vorher-nachher-Bilder machen sichtbar, wie natürlich implantatgetragener Zahnersatz aussehen kann. Auch Dr. Alius zeigt als Implantologe solche Fälle regelmäßig auf dem Instagram-Kanal der Praxis.
Ein zweiter Anhaltspunkt ist der Umgang mit Zeit. Ein sorgfältiger Implantologe nimmt sie sich, beim Planen genauso wie beim Einsetzen und Kontrollieren.
„Für das Einsetzen einer einzelnen Krone plane ich eine Stunde ein. Ich prüfe jede Arbeit aus dem Labor noch einmal, denn auch dort kann etwas passieren, das man auf den ersten Blick nicht sieht. Passt etwas nicht hundertprozentig, geht die Krone zurück, und der Patient bekommt sie eben zwei Wochen später. Lieber kommt jemand einmal mehr, als dass ich einmal zu schnell bin.“
— Dr. med. dent. Jochen K. Alius M.Sc., M.Sc.
Für Patienten heißt das: Ein zusätzlicher Termin bei einem Implantologen, der es genau nimmt, ist besser investiert als ein schnelles Ergebnis, das nur auf den ersten Blick stimmt. Bei einer Einzelkrone ist das wichtig, bei festen Zähnen auf Implantaten für einen ganzen Kiefer erst recht.
Was sagen DVT, OP-Bereich und eigenes Labor über die Qualität aus?
Über den Implantologen selbst weniger, als viele glauben. Ein Gerät kann jede Praxis anschaffen, gibt Dr. Alius offen zu bedenken. Über die Expertise des Implantologen, der damit arbeitet, sagt es noch nichts.
Moderne Ausstattung ist trotzdem ein Gewinn, wenn ein erfahrener Implantologe sie zu nutzen weiß. Sie macht die Planung genauer und die Behandlung für Sie angenehmer. In unserer Praxisklinik gehören dazu:
- DVT (3D-Röntgen): Knochenhöhe, Knochenbreite, Nervverlauf und Kieferhöhle werden dreidimensional sichtbar. Darauf baut der Implantologe seine Planung auf.
- Eigener OP-Bereich: Implantationen und Knochenaufbau finden unter chirurgischen Bedingungen statt, auf Wunsch in Vollnarkose mit Anästhesist.
- Meisterlabor im Haus: Zahnarzt und Zahntechniker sprechen sich direkt ab. Das kommt der Passgenauigkeit von Zahnersatz aus dem eigenen Meisterlabor zugute.
Den Ausschlag geben aber Erfahrung, Qualifikation und Fortbildung des Implantologen. Die Technik unterstützt ihn dabei, sie ersetzt ihn nicht.
Woran erkennt man, ob ein Implantologe gut ist? Die 7 Merkmale auf einen Blick
Ein guter Implantologe erfüllt diese sieben Merkmale:
| Merkmal | Woran Sie es erkennen |
|---|---|
| Erfahrung | Der Implantologe implantiert regelmäßig und kann Fälle zeigen, die Ihrer Situation ähneln. |
| Qualifikation | Neben Fachwissen weist er dokumentierte Behandlungsfälle nach. |
| Fortbildung | Er bildet sich laufend weiter und ist in Fachgesellschaften aktiv. |
| Zahnerhalt | Er prüft zuerst, ob sich ein Zahn retten lässt, und erkennt den richtigen Zeitpunkt für ein Implantat. |
| Erstgespräch | Er nimmt sich Zeit, nennt Alternativen und baut keinen Druck auf. |
| Zweitmeinung | Er begrüßt eine zweite Einschätzung und überweist, wenn ein Fall außerhalb seiner Routine liegt. |
| Sorgfalt | Der Implantologe zeigt seine Ergebnisse und nimmt sich für jeden Schritt die nötige Zeit. |
Wie arbeitet Dr. Alius als Implantologe und Zahnarzt in Nürnberg?
Diese sieben Merkmale prägen auch die Arbeit von Dr. Alius als Implantologe. Als Zahnarzt in Nürnberg mit Schwerpunkt Implantologie hat er über 5.000 Implantate gesetzt, Masterabschlüsse in Implantologie und Parodontologie erworben und gibt sein Wissen in Fortbildungen weiter. Jede Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch mit dem Implantologen selbst und einer DVT-Diagnostik. Operiert wird im eigenen OP-Bereich, der Zahnersatz entsteht im praxiseigenen Meisterlabor. Alle implantologischen Leistungen bleiben so in einer Hand.
Wer einen guten Implantologen in Nürnberg oder einen Zahnarzt für Implantate in der Nähe sucht, kommt aus allen Teilen der Stadt zu uns: aus der Altstadt und St. Lorenz ebenso wie aus Gostenhof, Wöhrd, Gleißhammer, St. Leonhard oder Langwasser.
Auch für Patienten aus Fürth, Erlangen, Schwabach, Stein, Zirndorf und Wendelstein ist die Anfahrt kurz. Unsere Praxisklinik liegt in der historischen Mauthalle am Hallplatz 2, drei Gehminuten vom Hauptbahnhof über die Königstraße und eine Gehminute von der U1-Haltestelle Lorenzkirche entfernt. Mit eigenem OP-Bereich und Meisterlabor ist sie für viele die Zahnklinik in Nürnberg, in der Chirurgie und Zahnersatz Hand in Hand gehen.
Alles zu Ablauf, Knochenaufbau und Versorgungsmöglichkeiten lesen Sie auf unserer Seite zu Zahnimplantaten in Nürnberg.
Über den Autoren

Dr. med. dent. Jochen K. Alius M.Sc., M.Sc.
Zahnarzt in Nürnberg | Spezialist für Implantologie & moderne Zahnmedizin
Dr. med. dent. Jochen K. Alius ist Gründer der Praxisklinik in der Mauthalle in Nürnberg – spezialisiert auf Implantologie, ästhetische und ganzheitliche Zahnmedizin. Mit zwei Masterabschlüssen, mehr als 5.000 gesetzten Implantaten und Mitgliedschaften in DGI, DGOI und ICOI schreibt er über moderne Zahnmedizin – klar, ehrlich und wissenschaftlich fundiert.
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Aussagekräftiger als ein Urteil über Personen sind Warnsignale in der Beratung. Dazu gehören Zeitdruck, das Schüren von Ängsten, fehlende Alternativen, eine lückenhafte Aufklärung über Risiken, keine 3D-Diagnostik vor komplexen Eingriffen und ausweichende Antworten auf die Frage nach der Erfahrung des Implantologen. Kommen mehrere dieser Punkte zusammen, ist eine Zweitmeinung bei einem anderen Implantologen sinnvoll.
Gemeint ist die unabhängige Einschätzung eines weiteren Zahnarztes oder Implantologen zu Befund und Behandlungsplan. Ähnlich wie die ärztliche Zweitmeinung in anderen Fachgebieten hilft sie, eine Entscheidung abzusichern, etwa vor einer Implantation, einem Knochenaufbau oder der Entfernung mehrerer Zähne. Durch die freie Arztwahl steht sie Ihnen jederzeit offen.
Ja. Eine Zahnarzt-Zweitmeinung ist ein üblicher Schritt, den ein seriöser Implantologe respektiert. Eine Begründung schulden Sie niemandem. Bitten Sie einfach um Kopien Ihrer Röntgenbilder und des Heil- und Kostenplans.
Das ist von Kasse zu Kasse verschieden. Einige gesetzliche Krankenkassen lassen den Heil- und Kostenplan für Zahnersatz kostenlos prüfen. Ob Ihre Kasse, etwa AOK, TK, Barmer oder DAK, ein solches Angebot hat, klärt ein kurzer Anruf. In Bayern steht gesetzlich Versicherten außerdem die kostenlose Zahnarzt-Zweitmeinung der KZVB offen. Private Versicherungen erstatten eine Beratung gemäß ihren Tarifbedingungen.
Sprechen Sie Ihren Zahnarzt zuerst direkt an und benennen Sie konkret, was Sie stört. Hilft das nicht weiter, fordern Sie Ihre Unterlagen an und holen eine Zweitmeinung ein. Bei Zahnersatz, den die gesetzliche Krankenkasse bezuschusst hat, kann die Kasse außerdem ein Gutachten veranlassen.
Bei gesetzlich Versicherten beauftragt die Krankenkasse einen unabhängigen zahnärztlichen Gutachter. Das geschieht entweder vor der Behandlung, um den Heil- und Kostenplan zu prüfen, oder danach, wenn Zweifel an der Versorgung bestehen. Der Gutachter untersucht Sie persönlich, sichtet die Unterlagen und übermittelt sein Ergebnis an die Kasse. Privatversicherte wenden sich an die Gutachterstelle der zuständigen Zahnärztekammer.
Nein. Einen Facharzt für Implantologie gibt es in Deutschland nicht. Mehr Aussagekraft haben Zertifizierungen von Fachgesellschaften, für die zertifizierte Implantologen dokumentierte Behandlungsfälle vorlegen müssen, sowie wissenschaftliche Abschlüsse wie ein Master of Science.
Wer einen Implantologen in der Nähe sucht, sollte die Entfernung nicht zum Hauptkriterium machen. Da eine Implantatbehandlung mehrere Termine umfasst, spielt die Erreichbarkeit dennoch eine Rolle. Dr. Alius behandelt als Implantologe und Zahnarzt in Nürnberg in der Praxisklinik in der Mauthalle, mitten in der Altstadt und auch aus Schwaig bei Nürnberg oder Feucht schnell zu erreichen.
Eine objektive Rangliste gibt es nicht, auch nicht unter den besten Implantologen Deutschlands. Der beste Implantologe für Sie ist der, der zu Ihrer Ausgangssituation passt, seine Erfahrung belegen kann und Sie ehrlich berät. Die sieben Merkmale helfen Ihnen, genau das herauszufinden.
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